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Brahms: Streichquartett Nr. 3 B-Dur 1. Satz
http://kussquartet.com/sites/default/files/01%20Johannes%20Brahms_%20String%20Quartet%20No.%203%20In%20B-Flat%20Major%2C%20Op.mp3
Schubert: Streichquintett C-Dur 1.Satz
http://kussquartet.com/sites/default/files/01%201.mp3
Tchaikovsky, Album für die Jugend, "Der Reiter"
http://kussquartet.com/sites/default/files/07%20Titel%2007.mp3
Tchaikovsky Album für die Jugend, "Baba Yaga"
http://kussquartet.com/sites/default/files/11%20Titel%2011.mp3
Tchaikovsky Album für die Jugend "Träumerei"
http://kussquartet.com/sites/default/files/12%20Titel%2012.mp3
Tchaikovsky 1. Quartett, 2. Satz (Ausschnitt)
http://kussquartet.com/sites/default/files/02%20Titel%2002.wav
Schubert G-Dur 3. Satz (Ausschnitt)
http://kussquartet.com/sites/default/files/schubert_q15.mp3
Berg op. 3, 1. Satz (Ausschnitt)
http://kussquartet.com/sites/default/files/berg_q3.mp3
Explica: Lachenmann/Grido
http://kussquartet.com/sites/default/files/explica2.mp3
KussPlus mitBas Böttcher/Adés
http://kussquartet.com/sites/default/files/kussplus.mp3
"Ohne Grund Nicht Denken" Udo Samel /Webern: Bagatelle
http://kussquartet.com/sites/default/files/kammer1.mp3
Adés "Arcadiana" (Ausschnitt)
http://kussquartet.com/sites/default/files/arcadiana.mp3

Projects

Kuss plus – die kulturradio Klassik Lounge im Berliner Watergate

Sie ist inzwischen mehr als ein Geheimtipp in der Berliner Musikszene – die Klassik Lounge des kulturradio vom rbb. Sie hat sich ins Herz vieler neugieriger, vor allem junger Besucher gespielt, die sich stets aufs Neue von der dichten Atmosphäre des Watergate an der Oberbaumbrücke faszinieren lassen.

Dabei geht es ausnahmsweise einmal an dieser Stelle nicht um Beats per minute, sondern um musikalische Begegnungen, die für manche auch einmal solche „der dritten Art“ sein können. Außerhalb des kanonisierten Erlebnisraums Konzertsaal lädt das Kuss Quartett gemeinsam mit Gästen zu Abenteuerreisen in die klassische und zeitgenössische Klangwelt ein, die in dieser Zusammenstellung im normalen Konzertprogramm undenkbar wären. Die Distanz zwischen Musikern und Publikum wird fast völlig aufgehoben, wenn sich die Quartettmitglieder im Raum verteilen und mitsamt ihren Instrumenten den dicht gedrängt sitzenden Zuhörer im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah sind – eine Herausforderung und eine spannende Begegnung für beide Seiten.

Dass dabei ab und zu eine auf dem Boden abgestellte Bierflasche geräuschvoll umkippt, bringt weder die Musiker noch die überaus gespannt-aufmerksamen Zuhörer aus dem Konzept. Zwischen den Live-Sets lässt man das Gehörte im Gespräch Revue passieren, begrüßt neu Angekommene oder genießt den atemberaubenden Nacht-Blick auf die beleuchtete Oberbaumbrücke von der Terrasse des Clubs am Spreeufer aus. Zwischen den 3 Live-Sets des Quartetts gibt es Klassik vom DJ.

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Impulse: Musik & Literatur

Mit dem Schauspieler Udo Samel verbindet uns seit einigen Jahren eine enge künstlerische Freundschaft, die mit viel Kreativität und Neugierde stets einen homogenen Diskurs schafft zwischen Wort und Musik.

Mit dem Schauspieler Udo Samel verbindet uns seit einigen Jahren eine enge künstlerische Freundschaft.

Im Berliner Renaissance-Theater begann unsere Zusammenarbeit, mittlerweile  findet sie auch regelmäßig andernorts statt: am Burgtheater Wien, im Schauspielhaus Graz, beim Schleswig Holstein Festival, dem Rheingau Festival, dem Beethoven Fest oder beim MDR Musiksommer;  wir gestalten gemeinsam Programme, bei denen Kammermusik und Literatur sich ergänzen, kommentieren, beleuchten, unterbrechen oder zusammentreffen.

Es geht dabei nicht um: Mozart-Brief erklärt Mozart-Quartett; vielmehr verbindet die - wenn man so will komponierten Programme - ein gemeinsamer Gedanke, ein strukturelles Gebilde, ein erspürter bzw. erhörter Geist.

 

Programmauswahl: 

“Traumbilder“ – Heinrich Heine und Musik von Schumann und Mendelssohn

“Ohne Grund nicht denken“ – Bertold Brecht und Webern, Alban Berg und Beethoven

“Verwirrungen in den Ansichten über die Dinge“ – Lawrence Sterne und Haydn

“Verwandlungen“ – Fernando Pessoa und Musik von Bartók und Mendelssohn

“Will in andre Welten langen“ – Texte und Musik von Franz Schubert

“Das Rauschen der Zeit“ - Mandelstam, Puschkin, Tschaikowski und Stravinsky

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Gesprächskonzerte

Gesprächsstoff gibt es ohne Grenzen. Vom Hören geleitet versuche ich mit ausführenden Worten die Antennen auf bestimmte Zusammenhänge und Vorgänge zu richten, nicht um zu beschreiben, was man ohnehin hört und fühlt, sondern um im Konzert vielleicht Unerhörtes aufzudecken.

Die Hamburger Kammermusikfreunde unterhielten mit uns über einige Jahre die Explica-Reihe, moderierte Themenkonzerte in der Laeiszhalle.

Mit der “Fuge im Streichquartett“ fing alles an. Wir spielten in der Saison 2006/07 sowohl eine Auswahl aus Johann Sebastian Bachs “Kunst der Fuge“, Mozarts ungewöhnliches “Adagio und Fuge“, einen Haydn op.20 Finalsatz mit Fuge, als auch Beethovens op.133 “Große Fuge“: Anlass für viele Gespräche im Quartett einerseits, Bedürfnis aber auch andererseits sich dem Publikum zu erklären, nicht zuletzt über die Auseinandersetzung mit einer vermeintlich alten Form in einem bis heute progressiven Werk wie Beethovens op.133.

Meine Kollegen stehen mir dabei mit Zitaten, Anekdoten und zahlreichen Klangillustrationen zur Seite.

Die Herausforderung ist das gestellte Thema, denn Explica sollten keine Analyse-Vorlesungen, sondern  Erlebnisreisen in die Welt des Streichquartetts sein.

Diese Gesprächskonzerte sind seither vielerorts einer unserer Beiträge, neues Publikum in unsere Materie zu führen, sowie Interessierten und Neugierigen tiefere Einblicke zu geben und somit auf ganz eigene Weise Musikvermittlung zu betreiben.

Oliver Wille

 

Themen seit 2007:

- Die Fuge im Streichquartett (Bach, Mozart, Haydn, Beethoven)

- Verwandlungen (von Schumann zu Lachenmann)

- Renaissance trifft Moderne (Orlando di Lasso, J.Bennett, J.Dowland, G.Kurtag,        Stravinsky, Thomas Adès)

- Wie entsteht eine Interpretation? (anhand Beethoven op.127)

- Spurensuche (Volksmusik in Bartok und Smetana)

- Papa Haydn (anhand der Streichquartette, insb. Op.77)

- Will in and’re Welten langen (Schubert Streichquartett G-Dur)

 

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